Ich mache mir seit langem und teilweise auch mit einem mulmigen Gefühl, Gedanken über schleichende Veränderungen in der Grundhaltung von Menschen gegenüber dem Gemeinwesen resp. dem Staat in seiner bisherigen Funktion. Der Staat lebt vom Gemeinwesen, von Menschen, die in der Verantwortung Ihrer Bürgerrechte und Bürgerpflichten leben. Das hierbei notwendige Verantwortungsgefühl, für sich selbst, aber auch gegenüber der Gemeinschaft, ist elementar.
In letzter Zeit stelle ich vermehrt fest, leider auch in meinem Bekanntenkreis, dass nebst einer extremen Skepsis gegenüber staatlichen Massnahmen bzw. einer zunehmenden Ablehnung gegenüber dem Staat im Allgemeinen, bei vielen Menschen Verschiebungen auf der moralischen Ebene stattgefunden haben => Abnahme von Empathie, Verdrängung der Gemeinwohlorientierung durch Egoismus/Opportunismus. Oberflächlich betrachtet klingt es vielleicht etwas hoch hinausgeschossen, doch durch das Engagement bei den daddies zum Beispiel, möchte ich versuchen genau diesem Trend entgegenzutreten. Leute für eine Sache zu engagieren, die am Ende dem Gemeinwohl zu Gute kommt. Verantwortung zu tragen und sie zu teilen
Ja. Corona bedingt sehe ich zudem die Gefahr, dass diese Individualisierung und Abwendung (Wertewandel) verstärkt zunehmen wird. Fragestellungen beispielsweise über die Auswirkungen von Pandemien auf die Gesellschaft und auf Demokratien halte ich extrem wichtig und sollte auch in der Öffentlichkeit diskutiert werden.
Ich engagiere mich in der FDP Maur und kandidiere bei den Gemeindewahlen 2022 als Mitglied der Schulpflege. Neben dem politischen Engagement bringe ich mich in diversen Vereinen und Inititativen mit ein. Mehr dazu in der Rubrik Aktuell.