Acht Kandidaten wollen sich in der Schule Maur einbringen. Nach den Wahlen im März steht fest, wer das Rennen um einen der begehrten Positionen besetzen wird.
In einer Umfrage, organisiert und durchgeführt von Dörte Welti von der Maurmer Post, stehen die acht Kandidierenden Red & Antwort. So durfte ich ich meine Meinung zu relevanten Fragestellungen wie folgt äussern:
Dörte Welti: Wie bringt man mehr Ruhe in die Schule Maur?
Jörn Koch: Durch Gespräche mit allen Beteiligten und der Bereitschaft, Situationen differenziert zu analysieren und für die Umsetzung von gemeinsam erarbeiteten Lösungen zu sorgen. Vertrauen muss zurückerarbeitet werden.
«Geschäftsleiter Schule» oder «Leiter Bildung»: Macht so eine Funktion Sinn für die Schule Maur?
Grundsätzlich braucht es eine Struktur, in der Lehrende und Lernende sich entfalten können. Aktuell
ist der Verantwortungsumfang des GL Schule zu breit und zu wenig fokussiert auf pädagogische Weiterentwicklung.
Sind Maurmer Eltern zu anspruchsvoll?
Eltern wollen, dass ihre Kinder gefordert und gefördert werden und sich die Stärken der Kinder entfalten. Eine Förderung, die über die reine Wissensvermittlung hinausgeht, halte ich für einen legitimen Anspruch.
Konkret: Was ist Ihr Rezept gegen allzu häufige Lehrerwechsel?
Klare Abgrenzung zwischen operativer und strategischer Führung. Auch starke Schulleiter:innen sind wichtig für eine motivierte Lehrerschaft, was sich positiv auf die Qualität im Unterricht auswirkt.
Was qualifiziert Sie zum kompetenten Schulpfleger?
Führungs- und Umsetzungsstärke. Dabei orientiere ich mich an Werten wie Respekt, Demut, Transparenz, Empathie und Zuverlässigkeit. Führung bedeutet für mich aber auch, zuhören zu können.
Zur Gesamtausgabe der Maurmer Post mit Gesamtumfrage an alle Kandidaten auf S. 6

